image

OST-FUßBALL IM AUSVERKAUF – DIE DEALS DER WENDEJAHRE

fussball-titel
 
 
13. NOVEMBER 1989. WM-QUALIFIKATION DDR – ÖSTERREICH. DIE KAMERA LÄUFT DIE DDR-ELF AB: VIER TAGE NACH DEM MAUERFALL. WAS GEHT IN DEN KÖPFEN DER SPIELER VOR? UND WAS IST DIE STRATEGIE VON WEST-MANAGER REINER CALMUND, DER EINEN VERTRAUTEN INS STADION SCHICKTE?
 
 
Mauerfall 1989: Alle fragten sich, wie es mit Deutschland weitergeht. An Fußball dachte da fast keiner. Außer Reiner Calmund. Der witterte eine Riesenchance: „Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.“ Ein West-Manager eröffnete die Jagd auf die Topspieler der DDR. Schon 37 Tage nach dem Fall der Mauer war der erste Transfer eines DDR-Fußballers in die Bundesliga perfekt: Andreas Thom kam in den Westen.
 
In der DDR waren Verträge und Transfersummen für Fußballer kein Thema. Im Sozialismus war der Wechsel zwischen Vereinen nicht vorgesehen, Transfers in den Westen schon gar nicht. Im September 1989 reagierte der DLV und entwickelte in Windeseile international gültige Verträge, die auch Ablösesummen vorsahen. So fand der Ausverkauf des DDR-Fußballs zumindest nicht zum Nulltarif statt.
 
Doch bei weiteren Deals mit Ulf Kirsten und Matthias Sammer wurde Calmund plötzlich gestoppt. Von Bundeskanzler Helmut Kohl. Seine Ansage: Nicht nur Bayer Leverkusen sollte von den Talenten aus dem Osten profitieren.
 
Ausverkauf und Chance: ZDF-Moderator Wolf-Christian Ulrich erzählt die spannende deutsch-deutsche Fußballgeschichte der Wendetage.
 
Mit REINER CALMUND, EDUARD GEYER, JÖRG NEUBAUER, HANS-UWE PILZ und vielen anderen.
 
 
HIER ergänzende Interviews zum Film
 
 
EIN FILM VON STEFAN EBLING
 
 
KAMERA: MIRKO SCHERNICKAU, ALEXANDER GRIESSER, HENRIK EICHMANN, LUKAS PIECHOWSKI, LEONARD BENDIX
TON: NICK FRIEDRICH, MORITZ SPRINGER, BERTIN MOLZ, PAUL PAULUN
SCHNITT: ANKE SCHÖNEBECK
GRAFIK: TIM LINDENBLATT
PRODUCER: ELLA HARTUNG, JUDITH MARKMANN, LAURA HOHMANN
PRODUKTION: BEWEGTE ZEITEN FILMPRODUKTION
PRODUZENT: TIM GORBAUCH
REDAKTION ZDF: SYLVIA FÖRSTER