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„HÄTTE STRAUß GESAGT ‚DER SCHIEßBEFEHL MUSS WEG‘ – WÄRE DER SCHIEßBEFEHL WEG GEWESEN.“


 

DER EHEMALIGE CSU-BUNDESTAGSABGEORDNETE EKKEHARD VOIGT ÜBER SEINE KRITIK AM MILLIARDENKREDIT – UND EINE VERPASSTE CHANCE

 

Ekkehard Voigt ist empört, als er im Sommer 1983 davon erfährt, dass sein Parteichef, der damalige bayerische Ministerpräsident Strauß, der DDR-Führung einen Kredit in Höhe von einer Milliarde Mark vermittelt hatte. Nicht nur, weil der Kredit einen Staat stützt, den er ablehnt. Sondern, weil Strauß seiner Meinung nach versäumte, mit dem Kredit Grenzerleichterungen nicht nur mündlich, sondern auch vertraglich festzuschreiben.

 

Während Parteifreund THEO WAIGEL auch im Rückblick die Verabredungen verteidigt, stand VOIGT auf dem Standpunkt, STRAUß hätte mit dem Vertrag vor allem auch den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze beenden können. Das hätte einer Reihe von DDR-Flüchtlingen das Leben gerettet.

 

VOIGT trat aus Protest aus der CSU aus und gründete dann mit Weiteren, die wegen des Milliardenkredits die CSU verlassen hatten, die Republikaner. Dort trat er allerdings nach kurzer Zeit wieder aus.

 

 

 
HIER ist der Film in der ZDF mediathek zu sehen.