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KOSOVO ’99: DIE BUNDESWEHR IM KAMPFEINSATZ

KosovoTitel
 
NICHT IN AFGHANISTAN, NEIN, IM KOSOVO ZIEHT DIE BUNDESWEHR AM 24. MÄRZ 1999 ZUM ERSTEN MAL NACH DEM ZWEITEN WELTKRIEG IN EINEN KAMPFEINSATZ. WIE GENAU KONNTE ES DAZU KOMMEN?
 
Wir schauen in diesem Film vor allem auf die innenpolitische Diskussion in Deutschland. Wie war es möglich, dass ausgerechnet die erste rot-grüne Koalition auf Bundesebene in diesen Krieg zieht – obwohl zumindest die Grünen einen Einsatz ohne Mandat der Vereinten Nationen noch in den Koalitionsverhandlungen im Oktober 1998 abgelehnt hatten?
 
Uns interessiert dabei auch: Welche Strategie hatte die NATO im Kosovo-Krieg 1999? Ist der präzis chirurgisch geführte Krieg durch Luftschläge eine Illusion? Und was hieß der Einsatz für deutsche Soldaten, die zum ersten Mal in den Kampfeinsatz ziehen?
 
Schließlich wirft der damalige Außenminister JOSCHKA FISCHER im Interview die Frage auf: Wie geht man mit einem Staatschef um, der Gewalt gegen sein eigenes Volk anwendet?
 
Wir treffen den ehemaligen Außenminister JOSCHKA FISCHER, der den Kampfeinsatz maßgeblich unterstützte. Seinen grünen Parteifreund CHRISTIAN STRÖBELE, der sagt: Sanktionen hätten diesen Krieg verhindert. Oberst MICHAEL KRAH, der zu den Tornado-Piloten gehörte, die im Kampfeinsatz waren. BESA LUZHA, die den Krieg in Pristina erlebte und für NATO-Bomben betete. Und RENATE FLOTTAU, die als SPIEGEL-Reporterin in Belgrad berichtet, dass die Erzählung vom chirurgisch präsize geführten Krieg eine Illusion ist.
 
 
 
HINTERGRUND: ERGÄNZENDE INTERVIEWS ZUM FILM
 
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Ein Film von STEFAN EBLING
 
Kamera: Mirko Schernickau, Henrik Eichmann und Stefan Ebling

Ton: Dennis Groß, Dieter Schultz und André Bomberg

Schnitt: Arvid Landgraf und Henrik Eichmann

Grafik: Alexander Weil

Redaktion: Svaantje Schröder

Producer: Dominik Wiedenmann

Produktion: Bewegte Zeiten Filmproduktion im Auftrag von ZDFinfo

Produzent: Tim Gorbauch

Redaktion ZDFinfo: Sylvia Förster