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PRENZLAUER BERG – OST-BERLIN AUF WILD

copyright: Harald Hauswald / OSTKREUZ


 
 
FÜR DIE DDR-REGIERUNG IST OST-BERLIN ANFANG DER 80ER JAHRE EIN ORT VON FORTSCHRITT UND WOHLSTAND.
DOCH MANCHE BÜRGER SEHEN DAS ANDERS.
 
Im Prenzlauer Berg leben Menschen, die gegenhalten. Sie wollten dem Regime demokratische Freiräume abtrotzen – die in einer Gesellschaft eigentlich selbstverständlich sein sollten, so wie der Liedermacher EKKEHARD MAAß. Sich unbehelligt treffen wo und mit wem man wollte, so wie HENRYK GERICKE. Kunst machen und Texte vortragen, ohne lang zu fragen, so wie der Dichter BERT PAPENFUß. Frei fotografieren was Sache ist, so wie der Fotograf HARALD HAUSWALD. Die grauen Innenhöfe grüner machen – ohne, dass immer der Staat mitredet, so wie ASTRID MOSCH. Der Journalist HOLGER KULICK beobachtet: Für einige ist der Prenzlauer Berg der letzte Ort, an dem sie sich in der DDR noch wohlfühlen – und verstecken können: Vor der Bevormundung durch das DDR-Regime.

 

So entzieht sich eine Szene der Unangepassten im Prenzlauer Berg immer mehr der Kontrolle des Staatsapparates. Doch allen Beteiligten ist dabei immer klar: „Einer ist immer dabei.“ Die Stasi guckt zu. Und nicht nur das: Sie mischt mit. Auf unerhörte Weise, wie sich später herausstellt…
 
 
HINTERGRUND: ERGÄNZENDE INTERVIEWS ZUM FILM
 
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Ein Film von THOMAS VOGEL
 
Kamera: Mirko Schernickau, Leonard Bendix
Ton: Moritz Springer
Schnitt: Tim Greiner
Grafik: Alexander Weil
Producer: Judith Markmann
Produktion: Bewegte Zeiten Filmproduktion
Redaktion ZDF: Sylvia Förster