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FRANZ JOSEF STRAUß UND DIE DDR

Strauss Schlussbild

 
MILLIARDEN FÜR DIE DDR – UND EIN HANDSCHLAG FÜR ERICH HONECKER. WAS SAGT DAS ÜBER DEN POLITIKER STRAUß, DER JAHRZEHNTELANG WAHLKAMPF GEGEN KOMMUNISTEN MACHTE?
 
Franz Josef Strauß war einer der schillerndsten und umstrittensten Politiker der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Jahrzehntelang machte er keinen Hehl aus seiner anti-kommunistischen Einstellung. Umso mehr überraschte es, als Strauß Anfang 1983 einen Milliardenkredit zugunsten der DDR einfädelte und sich im darauf folgenden Sommer im Mercedes auf eine „Privatreise“ quer durch die DDR begab – ein Treffen mit Erich Honecker inklusive.
 
Der Film erzählt dabei die Geschichte der DDR-Bürgerin ELKE WEIß, der durch die Begegnung mit Franz Josef Strauß die Ausreise aus der DDR ermöglicht wurde und die Geschichte der Journalisten HELMUT LÖLHÖFFEL und FRIEDRICH KURZ, die von diesen Ereignissen hautnah berichteten. Wir sprechen mit Parteifreunden wie THEO WAIGEL – aber auch mit innerparteilichen Kritikern, wie dem damaligen CSU-Abgeordneten EKKEHARD VOIGT, der die CSU aus Protest gegen den Milliardenkredit verließ.
 
Eine abenteuerliche Geschichte mitten aus dem kalten Krieg – die einiges über den Charakter Strauß erzählt.
Denn dem wollen wir anhand dieser Episode näher kommen, zum 100. Geburtstag.
 
 

HINTERGRUND: ERGÄNZENDE INTERVIEWS ZUM FILM
 
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Ein Film von THOMAS VOGEL

 

Kamera: Mirko Schernickau, Alexander Griesser und Partrick Frei

Ton: Paul Paulun, Dieter Schultz

Schnitt: Arvid Landgraf und Henrik Eichmann

Grafik: Alexander Weil

Redaktion: Svaantje Schröder

Producer: Dominik Wiedenmann

Produktion: Bewegte Zeiten Filmproduktion im Auftrag von ZDFinfo

Produzent: Tim Gorbauch

Redaktion ZDFinfo: Sylvia Förster